StUB – Ostast

Aus dem L muss ein T werden!

Die Planungen für die Verlängerung der Straßenbahn von Nürnberg Wegfeld bis Erlangen und Herzogenaurach (StUB L-Netz) kommen voran.
Der Zweckverband Stadt-Umlandbahn arbeitet derzeit daran, die verschiedensten Trassenalternativen auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen.
Beim 4. Dialogforum am 28.11.2018 hatten Daniel Große-Verspohl (Geschäftsleiter) und Florian Gräf (technischer Leiter) gute Nachrichten für die ca. 180 interessierten Bürger: In allen Abschnitten des L-Netzes, welches die Grundlage der Planungen bildet, haben sich die errechneten Fahrgastzahlen erhöht. An der Stadtgrenze zwischen Erlangen und Herzogenaurach wird sogar von mehr als doppelt so vielen Fahrten ausgegangen wie bisher.
Der Grund liegt in den veränderten Strukturdaten. Es gibt seit der letzten Prognose (2015) mehr Arbeitsplätze, mehr Einwohner etc.

Diese veränderten Strukturdaten können sich auch auf einen möglichen StUB-Ostast auswirken.
Gut, dass es seit Frühjahr 2018 auf Initiative von Bürgermeister Förster (Buckenhof) Bemühungen gibt, den Ostast nochmal unter die Lupe zu nehmen.
> Presseartikel: Bürgermeister geben Ostast der StUB nicht auf

Landkreisübergreifende Initiative
Anders als noch vor einigen Jahren sind jetzt auch Gemeinden aus dem Landkreis Forchheim mit im Boot. Dormitz oder Neunkirchen/Brand lägen direkt an einer StUB-Ostast-Achse und würden von diesem modernen Verkehrsmittel stark profitieren. Auch die Stadt Erlangen ist nach wie vor an einem Ostast der StUB stark interessiert, um das Verkehrsproblem durch die Pendler, die hauptsächlich mit dem eigenen Kfz in die Stadt drängen, nachhaltig zu lösen.
Als erstes ist ein NKF (Nutzen-Kosten-Faktor) > 1 bis mindestens Neunkirchen notwendig. Dieser Wert muss erreicht werden, damit eine Straßenbahnstrecke als förderfähig eingestuft und von Bund und Land bezuschusst wird. Ein Ergebnis wird für Frühjahr 2019 erwartet.
> Presseartikel: StUB Ostast mit Netzschluss an die Gräfenbergbahn

Verhindert Bürgerentscheid aus dem Jahr 2015 den Ostast?
Verbietet der Bürgerentscheid des Landkreises ERH vom April 2015 nicht, den Ostast wieder zu beleben?
Nein, denn seit dem damaligen Bürgerentscheid haben sich viele Dinge verändert.
Dies zeigt sich insbesondere an den erhöhten Fahrgastzahlen im L-Netz (siehe oben). Beim Bürgerentscheid 2015 ging es um den Beitritt des Landkreises zum Zweckverband, der das T-Netz zwischen Nürnberg, Herzogenaurach und nur bis Uttenreuth planen sollte. Die rechtliche Bindung durch einen Bürgerentscheid beträgt nur ein Jahr, aber aus den veränderten Daten ergibt sich die politische Berechtigung, die Grundlagen für den damaligen Bürgerentscheid erneut zu überprüfen.

Jetzt geht es darum, die Chance, die sich durch positivere Strukturdaten eröffnen, zu nutzen und die Machbarkeit eines Ostastes zu prüfen. Zum Zeitpunkt, wenn der Zweckverband Stadt-Umlandbahn die Planungen für das L-Netz soweit fertig hat, dass sie beim Bund eingereicht werden können, muss klar sein, ob es einen förderfähigen Ostast gibt oder nicht. Dieser Zeitpunkt wird voraussichtlich Ende 2019 sein. Wenn wir jetzt nicht handeln, bleibt die StUB auf lange Zeit ein L-Netz. Den Ostast als eigenständiges Projekt irgendwann später neu zu planen und zu bauen, halten Fachleute für unwahrscheinlich. Wenn der Ostast nicht in das Gesamtnetz eingebettet ist, ist nach den derzeitigen Bedingungen keine Förderfähigkeit gegeben.
> Presseartikel: Einig über Vorstudie zu StUB im Osten Erlangens

Daher ist die Initiative „LIBOS“ (Landkreisübergreifendes Interkommunales Bündnis Ostast StUB) nur zu begrüßen, denn “wenn nicht jetzt, wann dann”?

Termine

Aktuelles

Pressebericht und weitere Informationen über die Exkursion im Mai 2018 nach Wien finden Sie >hier

"Umland rund um Erlangen im Blick". Den Artikel der EN anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums lesen Sie >hier

Aktuelle Presseberichte zu den Themen >E-Bike-Leasing für Mitarbeiter, >Aurachtalbahn als Ergänzung zur StUB und >Autonomes Fahren

Landkreis-Bürgermeister geben den StUB-Ostast nicht auf >weiterlesen

Staatsstraße Weiher gesperrt - alternative Radrouten >weiterlesen

Vorschläge von VCD beim 1. Trassenforum am 7.2.2018 >weiterlesen

Neuigkeiten zum VGN-Fahrplanwechsel am 10.12.2017 >weiterlesen

Rücksichtsvolles, regelkonformes und somit sicheres Radfahren. Schauen Sie in den >Flyer der Stadt Erlangen!